Wie lange ist Katzenfutter im Kühlschrank haltbar?

Wer beim Nassfutter-Kauf sparen möchte und anstelle kleiner Portionsbeutel oder Döschen lieber auf größere Dosen wie 400g oder gar 800g setzt, der wird die geöffneten Katzenfutter Dosen je nach Anzahl der Fellnasen ein oder mehrere Tage aufbewahren müssen.

Klar ist, Katzenfutter ist in großen Dosen deutlich günstiger als in kleinen Dosen. Der Preis pro 100 Gramm Katzenfutter kann bei einer großen Dose durchaus auch mal ein Drittel oder sogar die Hälfte niedriger sein im Vergleich zum selben Produkt in einer deutlich kleineren Abpackung.

Nur bringt die ganze Ersparnis nichts, wenn das Katzenfutter dann schneller verdirbt als die Katze die Menge in der großen Dose überhaupt fressen kann und ein Teil entsorgt werden muss. Daher liegt es nahe, geöffnete Katzenfutter Dosen im Kühlschrank aufzubewahren, da sie dort grundsätzlich länger haltbar sind als bei einer Lagerung bei Zimmertemperatur.

Offenes Katzenfutter im Kühlschrank lagern - stinkt das nicht?

Im ersten Moment denken viele bestimmt, dass das Katzenfutter seinen vielleicht unangenehmen Geruch im ganzen Kühlschrank verbreitet. Und ja, natürlich würde sich der Geruch verbreiten, wenn die offene Nassfutter Dose einfach so in den Kühlschrank gestellt wird. Aber so, wie man es mit anderen geöffneten Lebensmitteln auch macht, also man verpackt diese in einen verschließbaren Beutel oder eine Schüssel mit Deckel, sollte man es auch mit geöffnetem Katzenfutter tun. Und schon riecht nichts mehr. Ob man nun den Inhalt komplett aus der Dose nimmt oder die Dose mittels Deckel oder Beutel verschließt, bleibt einem selbst überlassen. Es kann natürlich sein, dass das Futter mehr oder weniger etwas den Geschmack der Dose annimmt und die Katze sich dann weigert dies zu essen.

Also: Wie lange ist Katzenfutter haltbar?

Wenn das Nassfutter nach dem Öffnen luftdicht verschlossen und in den Kühlschrank gestellt wird, sind 1-2 Tage überhaupt kein Problem. Normalerweise sollten auch drei Tage noch möglich sein. Eine geöffnete Katzenfutter Dose noch länger zu lagern würden wir nicht empfehlen. Hier empfiehlt es sich, zu überlegen wie man es mit eigenen Lebensmitteln auf fleischlicher Basis macht.

Wichtig ist immer, dass das Katzenfutter nicht kontaminiert wurde. Eine herumschwirrende Fliege hat schnell mal ihre Eier abgelegt, wenn die Dose ein paar Minuten herumsteht. Solche Faktoren sorgen dann natürlich dafür, dass sich die Haltbarkeit entsprechend verringert. Katzen merken auch schnell, wenn mit dem Futter etwas nicht in Ordnung ist und verschmähen es. Kurz gesagt, dass Katzen etwas Verdorbenes essen, ist ziemlich unwahrscheinlich. Letztendlich kann man beim Betrachten des Katzenfutters aber auch die Entscheidung treffen, das Futter eben nicht mehr zu verfüttern.

Wie erkennt man ob Katzenfutter nicht mehr gut ist?

  • Wenn es seine Konsistenz verändert hat: Es ist jetzt breiig oder hat eine festere Oberfläche anstelle der gewohnten Fleischstückchen.
  • Wenn es seine Farbe verändert hat: Es wurde deutlich dunkler oder grau und hat nicht mehr die zartrosa Farbe wie üblich.
  • Wenn es seinen Geruch verändert hat: Auch, wenn es vorher vielleicht schon nicht gut roch, stinkt es jetzt richtig penetrant.
  • Wenn es sozusagen ein Eigenleben entwickelt hat: Im Sommer schlüpfen Fliegenlarven schnell und sind alles andere als appetitlich.

Katzenfutter aus dem Kühlschrank füttern

Eine Sache gibt es aber zu beachten: Katzenfutter, das frisch aus dem Kühlschrank kommt, ist natürlich entsprechend kalt. Hier ist es schon ratsam, das Futter vor dem Servieren kurz stehen zu lassen, damit es etwas wärmer wird. Ein Erwärmen, zum Beispiel in der Mikrowelle, ist aber keinesfalls nötig.